Engelsaugen: Plätzchen mit Marmelade
Engelsaugen sind beliebte Plätzchen mit Marmelade, die mit ihrem zarten Mürbeteig und der fruchtigen Füllung jeden Plätzchenteller bereichern. Diese kleinen Kekse sind einfach zuzubereiten und perfekt für die Weihnachtszeit.
Das Rezept ist unkompliziert und schnell gemacht, sodass du viele leckere Plätzchen für die ganze Familie backen kannst.

Darum lieben alle diese Engelsaugen
Engelsaugen sind nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auch geschmacklich ein Highlight. Der mürbe Teig schmilzt förmlich auf der Zunge und die fruchtige Marmelade sorgt für die perfekte süße Note. Ob Johannisbeergelee oder Himbeermarmelade – beide Varianten sind klassische Füllungen, die wunderbar harmonieren.
Die Plätzchen sind ideal für die Weihnachtszeit, aber auch sonst ein feiner Genuss zu Kaffee oder Tee. Mit ihrem einfachen Teig und der schnellen Zubereitung sind Engelsaugen ein tolles Rezept für Backanfänger und erfahrene Bäcker gleichermaßen.
Zutaten und Tipps für Engelsaugen
Für die Engelsaugen brauchst du Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, eine Prise Salz, Eigelb und kalte Butter. Die Marmelade kannst du je nach Geschmack wählen, klassisch ist Johannisbeergelee oder Himbeermarmelade.
Ein Tipp: Erwärme die Marmelade leicht, bevor du sie in die Mulden füllst. So lässt sie sich besser verteilen und zieht nach dem Backen schön fest an. Außerdem solltest du den Teig nach dem Kneten mindestens 30 Minuten kalt stellen, damit die Plätzchen beim Backen nicht auseinanderlaufen.

So gelingt dir Engelsaugen
Siebe Mehl und Backpulver in eine Schüssel und gib Zucker, Salz, Vanillezucker, Eigelbe und Butter in Flöckchen dazu. Verknete alles kurz mit den Knethaken eines Handrührgeräts und anschließend mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig. Wickele den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank.
Forme aus dem Teig walnussgroße Kugeln und setze sie auf mit Backpapier ausgelegte Bleche. Drücke mit einem bemehlten Holzlöffelstiel eine Mulde in jede Kugel. Fülle die leicht erwärmte Marmelade mit einem Teelöffel in die Mulden.
Backe die Engelsaugen nacheinander im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze (175 °C Umluft) für 10–12 Minuten. Nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Aufbewahren und Aufwärmen
Engelsaugen bewahrst du am besten in einer luftdichten Keksdose auf, damit sie ihre zarte Konsistenz behalten. Vor dem Einpacken sollten die Plätzchen vollständig ausgekühlt sein, um Feuchtigkeit zu vermeiden.
Zum Aufwärmen kannst du die Plätzchen kurz in den Ofen legen, so schmecken sie fast wie frisch gebacken. Mikrowelle ist weniger geeignet, da die Plätzchen dann schnell weich werden.
Tipps für ein perfektes Ergebnis
Achte darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten, damit er nicht zu weich wird. Die Kühlzeit ist wichtig, damit die Plätzchen beim Backen ihre Form behalten und nicht verlaufen.
Die Mulden für die Marmelade sollten tief genug sein, damit die Füllung gut hält. Wenn du möchtest, kannst du die Marmelade auch nach dem Backen in die Mulden geben, dann sollten die Plätzchen aber einige Stunden trocknen, bevor du sie lagerst.
Für eine besonders feine Note kannst du dem Teig etwas Zitronenschale hinzufügen, das gibt eine frische Note.
Die Nährwertangaben basieren auf Schätzungen von USDA FoodData Central.

Häufige Fragen
Kann ich die Marmelade auch nach dem Backen in die Engelsaugen füllen?
Ja, du kannst die Marmelade auch nach dem Backen in die Mulden geben. Dann sollten die Plätzchen allerdings einige Stunden, am besten über Nacht, trocknen, bevor du sie in die Keksdose legst.
Wie verhindere ich, dass die Engelsaugen beim Backen auseinanderlaufen?
Damit die Plätzchen nicht auseinanderlaufen, solltest du den Teig nach dem Kneten mindestens 30 Minuten kaltstellen. Außerdem kannst du die geformten Kugeln vor dem Backen nochmals 15 Minuten kaltstellen.
Welche Marmelade eignet sich am besten für Engelsaugen?
Klassisch wird Johannisbeergelee verwendet, aber auch Himbeermarmelade ist sehr beliebt. Beide Sorten harmonieren wunderbar mit dem Mürbeteig.
Engelsaugen
Zutaten
Für den Teig
- 250 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 100 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 Pck. Vanillezucker
- 3 Eigelb (Größe M)
- 150 g kalte Butter
Für die Füllung
- 175 g Johannisbeergelee (oder Himbeermarmelade)
Zum Bestäuben
- 2 EL Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
Zubereitung der Engelsaugen
- Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben. Zucker, Salz, Vanillezucker, Eigelbe und Butter in Flöckchen zufügen. Mit den Knethaken des Handrührgerätes kurz verkneten, dann auf der Arbeitsfläche mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kaltstellen.
- Backbleche mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen und auf die Bleche setzen. Mit einem bemehlten Holzlöffelstiel in die Mitte jeder Kugel eine Mulde drücken.
- Das Johannisbeergelee unter Rühren leicht erwärmen und mit einem Teelöffel in die Mulden füllen.
- Die Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze (175 °C Umluft) 10–12 Minuten backen.
- Engelsaugen aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.
- Mit Puderzucker bestäuben und servieren.






