Hühnerfrikassee: Cremig wie bei Mama
Hühnerfrikassee ist ein zeitloser Klassiker, der bei Groß und Klein beliebt ist. Die cremige Sauce mit zartem Hähnchen, Erbsen und Möhren bringt vertrauten Geschmack auf den Teller und lässt sich mit wenigen Zutaten einfach zubereiten.
Ob mit Suppenhuhn oder Hähnchenbrustfilet – dieses Gericht schmeckt wie bei Mama und passt wunderbar zu Reis oder Blätterteigpasteten.

Darum lieben alle dieses Hühnerfrikassee
Das Hühnerfrikassee ist ein echtes Wohlfühlessen, das mit seiner milden, cremigen Sauce und dem zarten Hähnchenfleisch begeistert. Die Kombination aus Erbsen, Möhren und Champignons sorgt für frische Farbtupfer und eine ausgewogene Textur. Die Mehlschwitze macht die Sauce besonders sämig und rundet das Gericht harmonisch ab.
Ob du ein Suppenhuhn langsam auskochst oder mit Hähnchenbrustfilet arbeitest, bleibt dir überlassen – beide Varianten liefern ein köstliches Ergebnis. Die Zugabe von Zitronensaft und Worcestersauce verleiht dem Gericht eine leichte Frische und Tiefe.
Zutaten und Tipps für dein Hühnerfrikassee
Für das klassische Hühnerfrikassee brauchst du Hähnchenfleisch, Suppengrün oder Möhren, Erbsen, Butter, Mehl, Sahne oder Schmand sowie Gewürze wie Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Worcestersauce. Suppengrün und Lorbeerblatt geben der Brühe eine feine Würze, während die Mehlschwitze die Sauce cremig macht.
Ich empfehle dir, das Fleisch nach dem Kochen von Haut und Knochen zu befreien und in mundgerechte Stücke zu schneiden. So lässt sich das Frikassee besonders gut essen. Für die Sauce kannst du entweder die selbstgekochte Brühe verwenden oder fertige Hühnerbrühe, um Zeit zu sparen.
Beim Abschmecken helfen Zitronensaft und Worcestersauce, die den Geschmack abrunden und das Gericht lebendig machen. Frische Petersilie oder Kerbel als Garnitur bringen Farbe und Frische auf den Teller.
Beim Umgang mit rohem Geflügel achte bitte auf sichere Handhabung und Hygiene, mehr dazu findest du beim Bundeszentrum für Ernährung.

So gelingt dir das Hühnerfrikassee perfekt
Beginne mit der Mehlschwitze: Butter zerlassen, Mehl einrühren und goldgelb anschwitzen. Dann nach und nach die heiße Brühe einrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Die Sauce unter Rühren köcheln lassen, bis sie sämig ist.
Das Gemüse – Möhren, Erbsen und Champignons – gibst du in die Sauce und lässt alles zusammen garen. Zum Schluss das vorgegarte Hähnchenfleisch in die Sauce geben und kurz mitziehen lassen, damit es zart bleibt.
Wichtig ist, die Sauce nicht zu lange zu kochen, damit sie ihre cremige Konsistenz behält. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Worcestersauce abschmecken und mit frischen Kräutern bestreuen.
Serviere das Hühnerfrikassee am besten mit Reis oder Blätterteigpasteten – so wird es ein rundes, leckeres Familienessen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Hühnerfrikassee kannst du gut im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu 2 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen empfiehlt es sich, die Sauce vorsichtig bei mittlerer Hitze zu erwärmen und bei Bedarf etwas Brühe oder Sahne zuzugeben, damit sie nicht zu dick wird.
Rühre das Gericht zwischendurch um, damit es gleichmäßig warm wird und nicht anbrennt. So bleibt die cremige Konsistenz erhalten und das Fleisch zart.
Tipps für ein perfektes Ergebnis
- Für besonders viel Geschmack koche das Suppenhuhn langsam in Suppengrün und Gewürzen aus und verwende die Brühe für die Sauce.
- Wenn du Hähnchenbrustfilet nutzt, schneide es klein und gare es nur kurz in der Sauce, damit es saftig bleibt.
- Die Mehlschwitze sollte goldgelb sein, damit die Sauce nicht mehlig schmeckt.
- Frische Kräuter wie Petersilie oder Kerbel verleihen dem Gericht eine schöne Frische.
- Ein Spritzer Zitronensaft und Worcestersauce geben der Sauce die perfekte Balance zwischen mild und würzig.

Häufige Fragen
Wie lange muss das Suppenhuhn für das Frikassee kochen?
Das Suppenhuhn wird mit Suppengrün und Gewürzen in etwa 1 bis 1,5 Stunden bei schwacher Hitze gegart, bis das Fleisch zart ist.
Kann ich das Hühnerfrikassee auch mit Hähnchenbrustfilet zubereiten?
Ja, Hähnchenbrustfilet ist eine schnelle Alternative zum Suppenhuhn und wird in kleinen Stücken in der Sauce gegart, sodass das Gericht in etwa 30 Minuten fertig ist.
Wie mache ich die Sauce besonders cremig?
Eine Mehlschwitze aus Butter und Mehl, die mit Brühe und Sahne aufgegossen wird, sorgt für eine sämige und cremige Sauce.
Was passt als Beilage zum Hühnerfrikassee?
Reis oder Blätterteigpasteten passen hervorragend zum Hühnerfrikassee und machen das Gericht komplett.
Hühnerfrikassee
Zutaten
Für das Hähnchen und die Brühe
- 1 küchenfertiges Suppenhuhn Suppenhuhn (ca. 800 g)
- 1 Bund Suppengrün
- 1 Lorbeerblatt Lorbeerblatt
- 2 TL Salz
Für die Sauce und das Gemüse
- 3 EL Butter
- 3 EL Mehl
- 300 g TK-Erbsen
- 50 g Schmand
- 1 Spritzer Zitronensaft
- Pfeffer
- 1 EL gehackte Petersilie
Zubereitung
Zubereitung
- Mehl mit Butter verkneten, zu walnussgroßen Kugeln formen und kalt stellen.
- Das Suppengrün waschen, putzen und grob zerteilen. Das Suppenhuhn waschen, mit Suppengrün, Lorbeerblatt und 2 TL Salz in einen großen Topf geben. 1 Liter Wasser angießen, zum Kochen bringen und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 1 Stunde garen.
- Das Huhn aus dem Topf nehmen, zerteilen und die Haut abziehen. Das Fleisch ablösen und klein schneiden. Brühe durch ein Sieb gießen, dabei auffangen, Suppengrün wegwerfen.
- ½ Liter Brühe zum Kochen bringen und die Mehlbutter einrühren. Solange kochen, bis sich die Kugeln aufgelöst haben.
- Erbsen, Hühnerfleisch und Schmand einrühren und heiß werden lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
- Mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren. Dazu passt Reis.






